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Cyberversicherung für Unternehmen in Österreich



Schutz bei Cyberangriffen, Datenverlust, Betriebsunterbrechung, digitalem Betrug,

Vertrauensschäden und Cyber-Erpressung mit Lösegeldforderungen


Cyberangriffe können jedes Unternehmen treffen — vom EPU über den Handelsbetrieb bis zum Produktionsunternehmen, der Ordination, Kanzlei oder dem Dienstleistungsbetrieb.

Oft genügt ein gefälschtes E-Mail, ein infizierter Anhang, ein gehacktes Benutzerkonto oder eine Sicherheitslücke, um den Betrieb empfindlich zu stören.


Die Folgen reichen von verschlüsselten Daten und ausgefallenen IT-Systemen über Datenschutzmeldungen und Rechtskosten bis hin zu Betriebsunterbrechung, Umsatzverlust, Schadenersatzforderungen oder Erpressungsversuchen.


Eine Cyberversicherung hilft, die finanziellen Folgen solcher Vorfälle abzusichern und im Ernstfall rasch professionelle Unterstützung zu organisieren.


Als österreichischer Versicherungsmakler beraten wir Sie unabhängig und prüfen, welche Cyberversicherung zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Branche und Ihrer bestehenden Absicherung passt.



Warum eine Cyberversicherung?

Fast jedes Unternehmen ist heute stärker von digitalen Abläufen abhängig, als es auf den ersten Blick scheint. E-Mail, Buchhaltung, Online-Banking, Warenwirtschaft, Kassa, Kundendaten, Cloud-Dienste, Terminverwaltung, Zeiterfassung, Produktionsplanung oder Online-Shop gehören in vielen Betrieben längst zum täglichen Arbeiten.

Fällt eines dieser Systeme aus, ist oft nicht nur die IT betroffen. Rechnungen können nicht erstellt werden, Kunden können nicht betreut werden, Bestellungen bleiben liegen, Waren können nicht ausgeliefert werden und Mitarbeiter können ihre Arbeit nur eingeschränkt fortsetzen. Im schlimmsten Fall steht der gesamte Betrieb für Stunden oder sogar Tage still.

Cyberrisiken sind daher kein reines Technikthema. Sie betreffen die Liquidität, die Betriebsfähigkeit, die Kundenbeziehungen und die rechtliche Verantwortung eines Unternehmens.


Ein Cybervorfall kann jeden Betrieb treffen

Viele Unternehmer glauben, dass Cyberangriffe vor allem große Konzerne oder besonders bekannte Unternehmen betreffen. In der Praxis ist das anders. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind häufig interessante Ziele, weil sie digitale Systeme nutzen, aber oft weniger Ressourcen für IT-Sicherheit, Notfallplanung und laufende Überwachung haben.

Cyberangriffe erfolgen außerdem nicht immer gezielt. Viele Angriffe laufen automatisiert ab. Kriminelle suchen nach Schwachstellen, unsicheren Passwörtern, veralteter Software, offenen Zugängen oder ungeschulten Mitarbeitern. Ob es sich um ein großes Unternehmen, einen Handelsbetrieb, eine Ordination, eine Kanzlei, einen Handwerksbetrieb oder ein EPU handelt, ist dabei oft zweitrangig.

Schon ein einziger Klick auf einen schädlichen Link, ein infizierter Anhang oder ein gehacktes E-Mail-Konto kann ausreichen, um einen Schaden auszulösen.


Die Folgen sind oft größer als der eigentliche Angriff

Ein Cybervorfall verursacht selten nur ein einzelnes Problem. Meist entstehen mehrere Folgen gleichzeitig.

Zuerst muss geklärt werden, was passiert ist. Dann müssen Systeme gesichert, Daten geprüft, Schadsoftware entfernt und der laufende Betrieb möglichst rasch wiederhergestellt werden. Zusätzlich können rechtliche Fragen entstehen: Sind personenbezogene Daten betroffen? Müssen Kunden, Mitarbeiter oder Behörden informiert werden? Bestehen Ansprüche von Geschäftspartnern? Wurde eine Zahlung manipuliert oder eine Rechnung verfälscht?

Währenddessen läuft der Betrieb oft nur eingeschränkt weiter. Genau diese Kombination macht Cybervorfälle so gefährlich: Technik, Recht, Kommunikation, Finanzen und Betriebsabläufe sind gleichzeitig betroffen.

Eine Cyberversicherung hilft dabei, diese Risiken finanziell abzufedern und im Ernstfall schnell professionelle Unterstützung zu organisieren.


Cyberkriminalität sieht nicht immer wie ein Hackerangriff aus

Viele denken bei Cyberangriffen zuerst an verschlüsselte Server, Viren oder unbekannte Hacker. In der Praxis entstehen hohe Schäden aber oft durch Täuschung, Manipulation und Vertrauensmissbrauch.

Eine Rechnung wird manipuliert. Ein Kunde überweist auf ein falsches Konto. Ein Mitarbeiter erhält eine scheinbar echte Zahlungsanweisung. Ein E-Mail-Konto wird übernommen. Zugangsdaten werden abgefangen. Ein Betrüger gibt sich als Lieferant, Kunde oder Geschäftsführer aus.

Solche Fälle wirken auf den ersten Blick nicht immer wie ein klassischer Cyberangriff. Für das Unternehmen können sie aber genauso teuer sein. Deshalb sollte Cyberversicherung nicht nur als Schutz für Computer und Server verstanden werden, sondern als Absicherung gegen moderne digitale Unternehmensrisiken.


Klassische Versicherungen reichen oft nicht aus

Viele Unternehmen verfügen bereits über eine Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung, Rechtsschutzversicherung oder Betriebsunterbrechungsversicherung. Das ist wichtig, bedeutet aber nicht automatisch, dass Cyberrisiken ausreichend abgesichert sind.

Klassische Versicherungen wurden meist nicht für digitale Schadenfälle entwickelt. Schäden durch Hackerangriffe, Datenverlust, Cyber-Betrug, Datenschutzverletzungen, digitale Betriebsunterbrechung oder Erpressungssituationen sind dort häufig nicht, nur teilweise oder nur unter engen Voraussetzungen gedeckt.

Eine Cyberversicherung schließt genau diese Lücke. Sie ist darauf ausgelegt, die besonderen Risiken moderner digitaler Abläufe abzudecken und im Ernstfall die richtigen Spezialisten einzubinden.


Im Ernstfall zählt schnelle Hilfe

Bei einem Cybervorfall ist die erste Reaktion entscheidend. Wer unkoordiniert handelt, kann den Schaden vergrößern oder wichtige Spuren vernichten.

Soll ein System sofort abgeschaltet werden? Welche Geräte dürfen weiter genutzt werden? Sind Backups betroffen? Muss ein Vorfall gemeldet werden? Welche Kunden oder Geschäftspartner müssen informiert werden? Wer spricht mit der IT, mit Behörden oder mit der Öffentlichkeit?

Diese Fragen entstehen oft unter hohem Zeitdruck. Eine gute Cyberversicherung sorgt dafür, dass Unternehmen im Krisenfall nicht allein gelassen werden. Sie ermöglicht raschen Zugang zu Experten für IT-Forensik, Recht, Datenschutz, Krisenmanagement und Kommunikation.

Genau dieser organisatorische Vorteil ist für viele Betriebe mindestens so wichtig wie die reine Kostenübernahme.


Cyberversicherung schützt mehr als nur Daten

Daten sind wichtig, aber eine Cyberversicherung schützt nicht nur Dateien, Programme oder Server. Sie schützt vor allem die Handlungsfähigkeit des Unternehmens.

Wenn Systeme ausfallen, Zahlungen umgeleitet werden, Kundendaten betroffen sind oder der Betrieb stillsteht, geht es schnell um viel mehr als Technik. Es geht um laufende Einnahmen, Vertrauen der Kunden, Erfüllung von Aufträgen, rechtliche Pflichten und die Frage, wie schnell ein Unternehmen wieder arbeitsfähig ist.

Cyberversicherung ist daher ein moderner Bestandteil der Unternehmensabsicherung. Sie hilft, finanzielle Schäden zu begrenzen und die Kontrolle über die Situation zurückzugewinnen.


Prävention ist wichtig, aber kein vollständiger Schutz

Gute IT-Sicherheit bleibt unverzichtbar. Regelmäßige Backups, aktuelle Updates, sichere Passwörter, Mehr-Faktor-Authentifizierung, Virenschutz, Firewall und geschulte Mitarbeiter sind wichtige Grundlagen.

Trotzdem gibt es keinen hundertprozentigen Schutz. Neue Sicherheitslücken, menschliche Fehler, täuschend echte E-Mails oder professionelle Betrugsmaschen können auch gut organisierte Unternehmen treffen.

Eine Cyberversicherung ersetzt daher keine IT-Sicherheit. Sie ergänzt sie. Sie ist der finanzielle und organisatorische Schutzschirm für den Fall, dass trotz Vorsorge etwas passiert.


Fazit

Eine Cyberversicherung ist sinnvoll, weil nahezu jedes Unternehmen heute digital arbeitet und ein Cybervorfall schnell den gesamten Betrieb treffen kann.

Sie schützt nicht nur vor technischen Problemen, sondern vor den finanziellen und organisatorischen Folgen eines digitalen Schadenfalls: Betriebsstillstand, Wiederherstellungskosten, Rechtsfragen, Datenschutzmaßnahmen, Kundenkommunikation, Betrugsrisiken und mögliche Schadenersatzforderungen.

Kurz gesagt: Eine Cyberversicherung schützt Liquidität, Betriebsfähigkeit, Kundenvertrauen und rechtliche Sicherheit.

Was ist versichert?

Die wichtigsten Leistungen einer Cyberversicherung

Eine Cyberversicherung schützt Unternehmen vor den finanziellen Folgen digitaler Risiken. Der genaue Umfang hängt immer vom jeweiligen Versicherungsvertrag, der gewählten Versicherungssumme, vereinbarten Bausteinen, Selbstbehalten, Sublimits und Sicherheitsanforderungen ab.

Grundsätzlich kann eine moderne Cyberversicherung mehrere Bereiche abdecken: eigene Schäden im Unternehmen, Ansprüche Dritter, Betriebsunterbrechungen, Datenschutzvorfälle, digitale Betrugsfälle, Vertrauensschäden und Cyber-Erpressung.

Wir prüfen für Sie, welche Leistungen für Ihr Unternehmen wirklich wichtig sind und ob die gewählte Lösung im Ernstfall auch zu Ihren tatsächlichen Risiken passt.


Soforthilfe im Cyber-Notfall

Bei einem Cybervorfall zählt jede Stunde. Eine gute Cyberversicherung bietet daher schnelle Unterstützung durch spezialisierte Krisendienstleister.

Dazu können gehören:

  • erste Einschätzung der Risikolage,
  • Empfehlungen für Sofortmaßnahmen,
  • Unterstützung bei der Schadenbegrenzung,
  • technische Ersteinschätzung,
  • Prüfung, ob eine Netzwerksicherheitsverletzung oder Datenrechtsverletzung vorliegt,
  • Koordination von IT-Spezialisten, Rechtsberatung und Krisenmanagement.

Der große Vorteil: Sie müssen im Ernstfall nicht allein entscheiden, was als Nächstes zu tun ist. Professionelle Hilfe steht rasch zur Verfügung.


IT-Forensik und Ursachenanalyse

Nach einem Angriff muss geklärt werden, was passiert ist, wie der Angriff erfolgt ist und welche Systeme betroffen sind.

Versicherbar können Kosten sein für:

  • externe IT-Forensik,
  • Analyse der Angriffsmethode,
  • Ermittlung des Schadenumfangs,
  • Identifizierung betroffener Systeme und Daten,
  • Sicherung von Spuren,
  • Erstellung forensischer Berichte,
  • Empfehlungen zur Schadenbegrenzung.

Diese Analyse ist wichtig, um den Angriff zu stoppen, weitere Schäden zu verhindern und rechtliche Pflichten richtig einzuschätzen.


Wiederherstellung von Daten, Programmen und IT-Systemen

Ein zentraler Baustein der Cyberversicherung ist die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit.

Je nach Vertrag können Kosten übernommen werden für:

  • Wiederherstellung elektronischer Daten,
  • Reparatur oder Neuinstallation von Programmen,
  • Bereinigung infizierter Systeme,
  • Entfernung von Schadsoftware,
  • Wiederherstellung der IT-Infrastruktur,
  • Aufbau provisorischer Zwischenlösungen,
  • externe IT-Dienstleister,
  • interne Mehrkosten,
  • unter bestimmten Voraussetzungen auch Reparatur oder Ersatz betroffener IT-Hardware.

Gerade wenn Warenwirtschaft, Buchhaltung, Kassa, Terminverwaltung, Online-Shop oder Produktion betroffen sind, ist dieser Baustein entscheidend.


Cyber-Betriebsunterbrechung

Wenn IT-Systeme ausfallen, kann der gesamte Betrieb stillstehen. Dann entstehen nicht nur technische Kosten, sondern auch Umsatzverluste und fortlaufende Kosten.

Eine Cyber-Betriebsunterbrechung kann je nach Vereinbarung absichern:

  • Ertragsausfall,
  • fortlaufende Fixkosten,
  • Mehrkosten für Notfallmaßnahmen,
  • Kosten für provisorische Lösungen,
  • Betriebsstillstand durch Schadsoftware,
  • Unterbrechung durch notwendige Abschaltung zur Schadenbegrenzung,
  • Ausfälle von lokalen IT-Systemen,
  • je nach Vertrag auch Cloud- oder externe IT-Dienstleister.

Wichtig sind hier die Details: Wartezeit, Haftzeit, Selbstbehalt, Entschädigungsgrenzen und die Frage, ob Cloud-Ausfälle oder externe Dienstleister tatsächlich mitversichert sind.


Datenschutz, Rechtsberatung und Meldepflichten

Wenn personenbezogene, geschäftliche oder vertrauliche Daten betroffen sind, entstehen oft rechtliche Pflichten. Es muss geprüft werden, ob Behörden oder betroffene Personen informiert werden müssen.

Eine Cyberversicherung kann unterstützen bei:

  • rechtlicher Prüfung des Vorfalls,
  • Bewertung von Meldepflichten,
  • Erstellung von Meldungen an Behörden,
  • Information betroffener Personen,
  • Datenschutzberatung,
  • Dokumentation des Vorfalls,
  • Kosten für externe Datenschutzanwälte,
  • Call-Center oder Informationswebseiten bei größeren Vorfällen,
  • behördlichen Verfahren,
  • Straf- oder Verwaltungsverfahren im Zusammenhang mit dem Cybervorfall.

Dieser Bereich ist besonders wichtig für Unternehmen, die Kunden-, Mitarbeiter-, Gesundheits-, Zahlungs- oder sonstige sensible Daten verarbeiten.


Cyber-Haftpflicht: Ansprüche von Kunden und Geschäftspartnern

Cybervorfälle können auch Dritte schädigen. Wenn Kunden, Geschäftspartner oder externe Dienstleister durch einen Cybervorfall betroffen sind, können Schadenersatzforderungen entstehen.

Eine Cyber-Haftpflicht kann helfen bei:

  • Prüfung der Haftpflichtfrage,
  • Abwehr unberechtigter Ansprüche,
  • Übernahme berechtigter Schadenersatzforderungen,
  • Ansprüchen wegen Datenschutzverletzungen,
  • Ansprüchen wegen Verletzung der Netzwerksicherheit,
  • Ansprüchen wegen Weitergabe von Schadsoftware,
  • Ansprüchen wegen Verletzung von Geheimhaltungspflichten,
  • bestimmten Medien- oder Persönlichkeitsrechtsverletzungen,
  • Ansprüchen im Zusammenhang mit externen Datenverarbeitern.

Wichtig ist: Nicht nur die Zahlung berechtigter Forderungen ist relevant, sondern auch die professionelle Abwehr unberechtigter Ansprüche.


Digitaler Betrug, Social Engineering und Zahlungsmanipulation

Nicht jeder Cyber-Schaden beginnt mit einem klassischen Hackerangriff. In vielen Fällen nutzen Täter Täuschung, Zeitdruck und Vertrauen aus.

Je nach Vertrag kann Schutz bestehen bei:

  • Fake-President- oder CEO-Fraud,
  • Social Engineering,
  • Lieferantenbetrug,
  • manipulierten Zahlungsdaten,
  • gehackten E-Mail-Konten,
  • Phishing von Bankdaten,
  • Zahlungsumleitungen,
  • Cyber-Diebstahl,
  • Forderungsausfall, wenn Kunden aufgrund manipulierter Zahlungsdaten an Betrüger zahlen,
  • betrügerischem Abfluss von Geld, Waren oder Wertpapieren.

Gerade für Unternehmen, die regelmäßig Rechnungen digital versenden, Online-Banking nutzen oder viele Zahlungsprozesse per E-Mail abwickeln, ist dieser Bereich besonders wichtig.


Vertrauensschäden

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Absicherung von Vertrauensschäden. Dabei geht es um finanzielle Schäden, die durch betrügerische, vorsätzliche oder missbräuchliche Handlungen von Personen im betrieblichen Umfeld oder durch Dritte entstehen können.

Versicherbar können je nach Vertrag sein:

  • Schäden durch Vertrauenspersonen,
  • Schäden durch böswillige Mitarbeiter,
  • Schäden durch Dritte mit Bereicherungsabsicht,
  • gefälschte Zahlungsanweisungen,
  • gefälschte oder unterdrückte Urkunden,
  • manipulierte Geschäftsunterlagen,
  • unberechtigte Warenlieferungen,
  • bestimmte Schäden durch Phishing, Pharming oder Spyware,
  • unmittelbare Vermögensschäden durch Vertrauensschadenhandlungen.

Gerade hier unterscheiden sich Cyberversicherungen stark. Viele Standarddeckungen konzentrieren sich auf technische IT-Schäden, während hochwertige Konzepte auch digitale Betrugs- und Vertrauensschäden berücksichtigen.


Cyber-Erpressung und Ransomware

Bei Ransomware werden Daten verschlüsselt, Systeme blockiert oder sensible Informationen als Druckmittel verwendet. Häufig fordern Täter Geld, damit Daten wieder freigegeben oder nicht veröffentlicht werden.

Je nach Vertrag kann Versicherungsschutz bestehen für:

  • Krisenmanagement,
  • technische Analyse,
  • IT-Forensik,
  • Unterstützung bei der Kommunikation,
  • rechtliche Prüfung,
  • Betreuung bei der Abwicklung einer Erpressungssituation,
  • Wiederherstellung von Daten und Systemen,
  • Erstattung notwendiger und angemessener Kosten,
  • mögliche Erstattung von Erpressungskosten,
  • mögliche Lösegeldleistung im rechtlich zulässigen Rahmen und nach vorheriger Freigabe.

Gerade bei Cyber-Erpressung ist professionelle Begleitung entscheidend. Zahlungen, Kommunikation mit Tätern, technische Maßnahmen und rechtliche Vorgaben müssen sorgfältig geprüft und abgestimmt werden.


E-Payment, Kreditkarten und PCI-Themen

Für Unternehmen, die Kartenzahlungen oder elektronische Zahlungssysteme nutzen, kann auch der Bereich E-Payment wichtig sein.

Je nach Deckung können abgesichert sein:

  • Ansprüche von E-Payment-Dienstleistern,
  • Vertragsstrafen wegen Verletzung von PCI-Datensicherheitsstandards,
  • Gebühren im Zusammenhang mit Kartenmissbrauch,
  • Kosten für Kartenneuausstellung,
  • Fallbearbeitungskosten,
  • verpflichtende Prüfungen oder Nachweise zur PCI-Compliance.

Dieser Baustein ist besonders relevant für Handel, Gastronomie, Online-Shops, Dienstleister und alle Betriebe mit Kartenzahlung oder elektronischer Zahlungsabwicklung.


Reputationsschutz und Krisenkommunikation

Ein Cybervorfall kann nicht nur technische und finanzielle Folgen haben. Auch das Vertrauen von Kunden, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit kann leiden.

Versicherbar können Kosten sein für:

  • Public-Relations-Beratung,
  • Krisenkommunikation,
  • Unterstützung bei Kundeninformation,
  • Kommunikation mit Geschäftspartnern,
  • Maßnahmen zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Reputation,
  • Vorbereitung und Begleitung öffentlicher Kommunikation.

Gerade bei Datenpannen, Erpressungssituationen oder größeren Betriebsunterbrechungen kann eine professionelle Kommunikation entscheidend sein.


Prävention und Vorbereitung

Einige Cyberversicherungen bieten nicht erst im Schadenfall Unterstützung, sondern bereits davor.

Je nach Anbieter und Vertrag können enthalten sein:

  • Cyber-Krisenpläne,
  • Mitarbeitertrainings,
  • Phishing-Schulungen,
  • Cyber-Sicherheits-Scans,
  • Checklisten und Vorlagen,
  • Online-Schulungen,
  • Empfehlungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit,
  • Sicherheitsverbesserungen nach einem Schadenfall.

Diese Leistungen helfen, Risiken zu reduzieren und im Ernstfall strukturierter zu reagieren.


Worauf wir bei der Auswahl achten

Cyberversicherung ist nicht gleich Cyberversicherung. Viele Angebote wirken auf den ersten Blick ähnlich, unterscheiden sich aber im Detail erheblich.

Wir prüfen für Sie insbesondere:

  • Sind Cyber-Eigenschäden ausreichend abgesichert?
  • Gibt es professionelle Soforthilfe im Notfall?
  • Sind IT-Forensik, Wiederherstellung und Rechtsberatung enthalten?
  • Ist eine Cyber-Betriebsunterbrechung mit ausreichender Haftzeit versichert?
  • Sind Cloud-Dienste und externe IT-Dienstleister berücksichtigt?
  • Sind Cyber-Haftpflichtansprüche Dritter abgesichert?
  • Gibt es Schutz bei Datenschutzverletzungen und Meldepflichten?
  • Sind Cyber-Betrug, Social Engineering und Fake-President-Fälle enthalten?
  • Sind Vertrauensschäden mitversichert?
  • Ist Cyber-Erpressung klar geregelt?
  • Ist eine mögliche Lösegeldleistung im rechtlich zulässigen Rahmen vorgesehen?
  • Welche Sublimits, Selbstbehalte, Wartezeiten und Ausschlüsse gelten?
  • Welche Sicherheitsanforderungen müssen erfüllt sein?

Unser Ziel ist eine Cyberversicherung, die nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern im Schadenfall praktisch hilft.


Hinweis zum Versicherungsschutz

Der konkrete Versicherungsschutz ergibt sich immer aus dem jeweiligen Versicherungsantrag, der Polizze, den Versicherungsbedingungen und den vereinbarten Entschädigungsgrenzen.

Nicht jeder Baustein ist automatisch in jedem Vertrag enthalten.

Wir beraten Sie daher persönlich und prüfen, welche Deckungsinhalte für Ihr Unternehmen tatsächlich notwendig und sinnvoll sind.


Lassen Sie Ihre Cyberversicherung jetzt prüfen.



Schadensbeispiele

So kann eine Cyberversicherung im Ernstfall helfen


Cyberangriffe sehen in der Praxis oft ganz unterschiedlich aus.

Manchmal ist es ein verschlüsselter Server. Manchmal eine gefälschte Zahlungsanweisung.

Manchmal ein gehacktes E-Mail-Konto, eine manipulierte Rechnung oder ein versehentlich versendetes E-Mail mit sensiblen Kundendaten.


Entscheidend ist nicht nur, dass eine Cyberversicherung besteht, sondern welche Schadenfälle tatsächlich versichert sind.

Genau hier unterscheiden sich einfache Standardlösungen von leistungsstarken Konzepten.


starke Cyberversicherung schützt nicht nur bei klassischen Hackerangriffen.

Sie kann auch dann entscheidend sein, wenn aus einem Cybervorfall ein finanzieller Schaden, eine Betriebsunterbrechung, ein Datenschutzproblem, ein Vertrauensschaden oder eine Erpressungssituation entsteht.


Nachfolgend finden Sie typische Schadensbeispiele aus der Praxis.




I. Ransomware-Attacke mit Lösegeldforderung

Ein Mitarbeiter öffnet einen infizierten E-Mail-Anhang. Kurz darauf sind wichtige Unternehmensdaten verschlüsselt. Programme, Server, Buchhaltung, Warenwirtschaft, Kassa, Produktion oder Terminverwaltung funktionieren nicht mehr.

Der Betrieb steht teilweise oder vollständig still. Aufträge können nicht verarbeitet, Rechnungen nicht erstellt oder Waren nicht ausgeliefert werden. Gleichzeitig fordern die Täter Geld, damit Systeme oder Daten wieder freigegeben werden.


So hilft die Cyberversicherung

In einem solchen Fall zählt jede Stunde. Je nach Vertrag kann die Cyberversicherung unter anderem folgende Leistungen bieten:


  • Soforthilfe durch Cyber-Krisenspezialisten,
  • IT-Forensik zur Analyse des Angriffs,
  • Bereinigung infizierter Systeme,
  • Wiederherstellung von Daten und Programmen,
  • Unterstützung durch spezialisierte Rechtsanwälte,
  • Begleitung durch Krisenberater,
  • Prüfung von Meldepflichten gegenüber Behörden,
  • Krisenkommunikation und PR-Unterstützung,
  • Absicherung einer Betriebsunterbrechung,
  • Ersatz von Ertragsausfall und Mehrkosten,
  • mögliche Erstattung von Erpressungskosten,
  • mögliche Lösegeldleistung im rechtlich zulässigen Rahmen und nach vorheriger Freigabe.


Worauf wir achten

Gerade bei Cyber-Erpressung ist wichtig, dass nicht unkoordiniert gehandelt wird. Zahlungen, Kommunikation mit Tätern, technische Maßnahmen und rechtliche Fragen müssen professionell begleitet werden.

Wir prüfen daher genau, ob Cyber-Erpressung im Vertrag klar geregelt ist, ob Krisenberatung, IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Betriebsunterbrechung und eine mögliche Lösegeldleistung tatsächlich umfasst sind — und welche Voraussetzungen dafür gelten.


II. Vertrauensschaden durch Fake-President-Betrug

Nicht jeder Cyber-Schaden beginnt mit einem technischen Angriff. Oft nutzen Täter gezielt das Vertrauen von Mitarbeitern aus.

Ein typischer Fall: Eine Mitarbeiterin erhält eine scheinbar dringende E-Mail der Geschäftsführung. Darin wird sie angewiesen, kurzfristig eine vertrauliche Zahlung an ein neues Konto zu veranlassen. Die Nachricht wirkt echt, der Ton ist überzeugend, der Zeitdruck hoch.

Erst später stellt sich heraus: Die Nachricht kam nicht vom Geschäftsführer, sondern von Betrügern.


So hilft die Cyberversicherung

Je nach Deckung kann die Cyberversicherung in solchen Fällen unterstützen durch:


  • Prüfung und Dokumentation des Schadenfalls,
  • Unterstützung bei der Rückholung von Zahlungen,
  • Maßnahmen zur Sperre betroffener Konten,
  • rechtliche Begleitung,
  • forensische Analyse des Vorfalls,
  • Absicherung finanzieller Schäden durch Social Engineering,
  • Schutz bei Fake-President- oder CEO-Fraud,
  • Deckung bestimmter Vertrauensschadenfälle,
  • Schutz bei betrügerischen Handlungen Dritter oder Personen im betrieblichen Umfeld.


Worauf wir achten

Viele Cyberversicherungen decken klassische Hackerangriffe ab, aber nicht automatisch Vertrauensschäden. Genau hier liegt ein wichtiger Unterschied.

Wir prüfen daher gezielt, ob Vertrauensschaden, Social Engineering, Fake-President-Betrug, Zahlungsbetrug und Schäden durch betrügerische Handlungen Dritter oder Vertrauenspersonen tatsächlich mitversichert sind.


III. Manipulierte Rechnung und Zahlung an Betrüger

Ein Unternehmen versendet eine Rechnung per E-Mail an einen Kunden. Kriminelle verschaffen sich Zugriff auf das E-Mail-Konto oder manipulieren unbemerkt die Zahlungsdaten.

Der Kunde überweist den Betrag gutgläubig auf das falsche Konto. Das Geld ist weg — und die offene Forderung bleibt bestehen.

Solche Fälle sind besonders ärgerlich, weil nicht nur ein technischer Vorfall vorliegt, sondern ein unmittelbarer finanzieller Schaden entsteht.


So hilft die Cyberversicherung

Je nach Vertrag kann Versicherungsschutz bestehen bei:


  • manipulierten Zahlungsdaten,
  • Zahlungsumleitungen,
  • gefälschten Rechnungen,
  • Phishing-Angriffen,
  • Betrug über kompromittierte E-Mail-Konten,
  • Forderungsausfall nach Zahlung an Betrüger,
  • rechtlicher Prüfung gegenüber Kunden oder Geschäftspartnern,
  • professioneller Kommunikation mit Betroffenen,
  • technischer Absicherung des kompromittierten E-Mail-Systems.


Worauf wir achten

Für Unternehmen, die regelmäßig Rechnungen per E-Mail versenden oder digitale Zahlungsprozesse nutzen, ist dieser Baustein besonders wichtig.

Wir prüfen, ob manipulierte Zahlungsdaten, E-Mail-Betrug, Phishing, Forderungsausfall und digitale Betrugsfälle tatsächlich in der Cyberversicherung berücksichtigt sind

.

IV. Betriebsunterbrechung durch Schadsoftware

Ein Cyberangriff trifft oft nicht nur die IT-Abteilung. Wenn Systeme ausfallen, steht im schlimmsten Fall der ganze Betrieb still.

Ein Handelsbetrieb kann keine Kassensysteme nutzen. Ein Produktionsbetrieb kann Aufträge nicht disponieren. Eine Kanzlei kann nicht auf Akten und Fristen zugreifen. Eine Ordination verliert Zugriff auf Termine und Patientendaten. Ein Online-Shop kann keine Bestellungen verarbeiten. Ein Bauunternehmen verliert Zugriff auf Pläne, Projektdaten oder mobile Geräte.


So hilft die Cyberversicherung

Je nach Vertragsgestaltung kann eine Cyberversicherung helfen durch:


  • Soforthilfe über Krisenexperten,
  • Analyse und Eindämmung der Schadsoftware,
  • IT-Forensik zur Ermittlung der Ursache,
  • Wiederherstellung von Daten, Programmen und IT-Systemen,
  • Aufbau provisorischer Lösungen,
  • Ersatz von Ertragsausfall,
  • Übernahme fortlaufender Kosten,
  • Ersatz von Mehrkosten für Notfallmaßnahmen,
  • Unterstützung bei Cloud- oder externen IT-Ausfällen, sofern mitversichert.


Worauf wir achten

Bei der Cyber-Betriebsunterbrechung sind die Details entscheidend: Wartezeit, Haftzeit, Selbstbehalt, Berechnung des Ertragsausfalls, Cloud-Dienste, externe IT-Dienstleister und Sublimits.

Wir achten darauf, dass die Betriebsunterbrechung nicht nur gut klingt, sondern auch zu den tatsächlichen Abläufen Ihres Unternehmens passt.


V. Datenpanne mit Datenschutzfolgen

Ein E-Mail mit Kundendaten wird versehentlich an den falschen Empfänger geschickt. Oder ein Laptop mit personenbezogenen Daten geht verloren. Vielleicht werden Kundendaten, Mitarbeiterdaten oder Gesundheitsdaten offengelegt.

Sofort stellt sich die Frage, ob ein meldepflichtiger Datenschutzvorfall vorliegt und welche Schritte rechtlich erforderlich sind.


So hilft die Cyberversicherung

Eine Cyberversicherung kann je nach Vertrag unterstützen durch:


  • rechtliche Prüfung des Vorfalls,
  • Bewertung von Meldepflichten gegenüber Behörden,
  • Prüfung von Informationspflichten gegenüber betroffenen Personen,
  • Erstellung von Meldungen und Schreiben,
  • Kostenübernahme für Datenschutzanwälte,
  • Dokumentation des Vorfalls,
  • Kundeninformation,
  • Call-Center-Lösungen bei größeren Vorfällen,
  • PR- und Krisenkommunikation.


Worauf wir achten

Gerade bei personenbezogenen Daten ist eine schnelle und saubere Reaktion wichtig. Fehler in der Kommunikation oder bei Meldepflichten können zusätzliche Probleme verursachen.

Wir achten deshalb darauf, dass Rechtsberatung, Meldeverfahren, Betroffeneninformation, Dokumentation und Krisenkommunikation ausreichend abgesichert sind.


VI. Malware wird an Kunden oder Geschäftspartner weitergeleitet

Ein Unternehmen wird gehackt. Über das kompromittierte E-Mail-System werden unbemerkt infizierte Anhänge an Kunden oder Geschäftspartner versendet.

Bei einem Geschäftspartner entstehen Datenverlust, Systemausfälle und Folgekosten. In weiterer Folge werden Schadenersatzforderungen gegen das Unternehmen gestellt.


So hilft die Cyberversicherung

Je nach Vertrag kann die Cyberversicherung unter anderem leisten durch:


  • Analyse des Vorfalls durch Cyber-Experten,
  • Stoppen der weiteren Verbreitung,
  • Bereinigung und Absicherung der IT-Systeme,
  • rechtliche Prüfung der Haftungsfrage,
  • Abwehr unberechtigter Ansprüche,
  • Übernahme berechtigter Schadenersatzforderungen im Rahmen der Cyber-Haftpflicht,
  • Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern.


Worauf wir achten

Eine gute Cyberversicherung sollte nicht nur Eigenschäden abdecken, sondern auch Ansprüche Dritter.

Das ist besonders wichtig für Unternehmen, die mit sensiblen Daten, Kundenportalen, digitalen Schnittstellen, Online-Shops, externen Dienstleistern oder regelmäßigem E-Mail-Verkehr arbeiten.


VII. Interner Vertrauensschaden

Nicht jeder Schaden kommt von außen. Auch Personen im betrieblichen Umfeld können Firmengelder, Kundendaten, Waren oder Dienstleistungen missbrauchen.

Das kann etwa durch Manipulation, Betrug, Unterschlagung, Diebstahl oder bewusst schädigendes Verhalten geschehen.


So hilft die Cyberversicherung

Je nach Deckung kann Unterstützung bestehen durch:


  • Prüfung und Dokumentation des Schadenfalls,
  • forensische Aufarbeitung,
  • rechtliche Begleitung,
  • Unterstützung bei Schadenminderung,
  • Absicherung unmittelbarer Vermögensschäden durch Vertrauenspersonen,
  • Berücksichtigung bestimmter Schäden durch Dritte, die sich rechtswidrig bereichern wollen.


Worauf wir achten

Der Begriff „Vertrauensschaden“ klingt oft abstrakt, ist aber in der Praxis enorm wichtig. Gerade bei Betrug, Manipulation und internem Fehlverhalten können hohe finanzielle Schäden entstehen.

Wir prüfen, ob interne und externe Vertrauensschäden tatsächlich mitversichert sind und welche Sublimits, Ausschlüsse und Voraussetzungen gelten.



Warum diese Schadenbeispiele wichtig sind

Viele Cyberversicherungen wirken auf den ersten Blick ähnlich. Im Schadenfall zeigt sich aber, ob wirklich die passenden Bausteine enthalten sind.


Wir prüfen für Sie insbesondere:

  • Ist Cyber-Erpressung inklusive möglicher Lösegeldleistung geregelt?
  • Sind Vertrauensschäden mitversichert?
  • Sind Fake-President-Betrug und Social Engineering enthalten?
  • Gibt es Schutz bei manipulierten Rechnungen und Zahlungsdaten?
  • Ist Forderungsausfall durch Zahlungsbetrug abgesichert?
  • Ist Betriebsunterbrechung ausreichend mitversichert?
  • Sind Cloud-Dienste und externe IT-Dienstleister berücksichtigt?
  • Sind IT-Forensik, Rechtsberatung und Krisenkommunikation enthalten?
  • Gibt es professionelle Soforthilfe im Notfall?
  • Welche Sublimits, Selbstbehalte und Obliegenheiten gelten?


Unser Ziel ist klar: Sie sollen nicht erst im Schadenfall erfahren, was Ihre Cyberversicherung wirklich kann.


Cyberversicherung prüfen lassen

Sie möchten wissen, ob Ihr Unternehmen bei solchen Schadensfällen ausreichend abgesichert ist?

Wir prüfen Ihre bestehende Cyberversicherung oder erstellen ein passendes Angebot für Ihr Unternehmen. Dabei achten wir nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die entscheidenden Deckungsinhalte: Cyberangriffe, Betriebsunterbrechung, Datenschutzverletzungen, Vertrauensschäden, digitale Betrugsfälle und Cyber-Erpressung.

Jetzt Cyberversicherung prüfen lassen.

Branchen


Cyberversicherung ist nicht nur für IT-Unternehmen relevant.

Jeder Betrieb, der digitale Systeme nutzt, Kundendaten verarbeitet oder auf E-Mail, Buchhaltung, Warenwirtschaft, Kassa, Cloud oder Online-Zahlungen angewiesen ist, trägt Cyberrisiken.


Handel
Kassensysteme, Warenwirtschaft, Kundendaten, Kartenzahlungen, Online-Shop und Lagerverwaltung.


Produktion & Hersteller
Maschinensteuerungsdaten, Logistik, Lagerbestand, Produktionsausfall und Lieferverzögerungen.


Bau & Handwerk
Mobile Geräte, Baustellendaten, Projektunterlagen, Bauserver, Rechnungen und dezentrale Arbeitsabläufe.


Kanzleien & Berater
Vertrauliche Mandantendaten, E-Mail-Kommunikation, Fristen, Dokumente und Datenschutzpflichten.


Ordinationen & Gesundheitsberufe
Sensible Gesundheitsdaten, Terminverwaltung, Abrechnungssysteme und Datenschutzrisiken.


KMU, EPU & Vereine
Oft geringe IT-Ressourcen, aber hohe Abhängigkeit von funktionierenden digitalen Abläufen.



Warum über uns?

Warum wir der richtige Partner sind


Eine Cyberversicherung sollte nicht nur günstig sein. Sie muss zu Ihrem Unternehmen passen und im Schadenfall funktionieren.

Als Versicherungsmakler vertreten wir Ihre Interessen und prüfen für Sie die entscheidenden Fragen:


  • Sind Eigenschäden und Haftpflichtansprüche abgesichert?
  • Gibt es Schutz bei Betriebsunterbrechung?
  • Sind Cloud- und externe IT-Dienstleister berücksichtigt?
  • Sind Cyber-Betrug, Social Engineering und Vertrauensschäden enthalten?
  • Gibt es eine klare Regelung bei Cyber-Erpressung?
  • Welche Selbstbehalte, Sublimits und Ausschlüsse gelten?
  • Welche IT-Sicherheitsanforderungen müssen erfüllt sein?
  • Gibt es Soforthilfe, Forensik, Rechtsberatung und Krisenkommunikation?


Der Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und einer starken Cyberversicherung zeigt sich meist erst im Schadenfall. Wir sorgen dafür, dass Sie diesen Unterschied vorher kennen.

Wir vergleichen nicht nur Prämien. Wir prüfen die Bedingungen im Detail und achten darauf, dass Ihre Cyberversicherung zu den tatsächlichen Risiken Ihres Unternehmens passt.

Unser Ziel ist eine verständliche, passende und praxistaugliche Absicherung — ohne unnötige Doppelversicherungen und ohne gefährliche Deckungslücken.



FAQ

Was ist eine Cyberversicherung?

Eine Cyberversicherung schützt Unternehmen vor den finanziellen Folgen digitaler Risiken. Dazu zählen zum Beispiel Hackerangriffe, Schadsoftware, Datenverlust, Datenschutzverletzungen, Cyber-Betrug, Betriebsunterbrechungen und Cyber-Erpressung.

Je nach Vertrag übernimmt die Versicherung nicht nur Kosten, sondern organisiert auch professionelle Hilfe durch IT-Spezialisten, Rechtsanwälte, Krisenberater oder Datenschutzexperten.

Für wen ist eine Cyberversicherung sinnvoll?

Eine Cyberversicherung ist für nahezu jedes Unternehmen sinnvoll, das digitale Systeme nutzt oder Daten verarbeitet. Dazu zählen unter anderem EPU, KMU, Handelsbetriebe, Produktionsunternehmen, Handwerksbetriebe, Ordinationen, Kanzleien, Vereine, Dienstleister und Online-Shops.

Bereits E-Mail, Buchhaltung, Online-Banking, Warenwirtschaft, Kassa, Cloud-Dienste oder Kundendaten reichen aus, um im Schadenfall betroffen zu sein.

Sind Cyberangriffe nicht nur ein Problem großer Unternehmen?

Nein. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen sind häufig gefährdet, weil sie zwar stark digital arbeiten, aber oft keine eigene IT-Abteilung, keinen Krisenstab und keinen umfassenden Notfallplan haben.

Viele Cyberangriffe laufen automatisiert ab. Kriminelle suchen nach Schwachstellen, unsicheren Passwörtern, veralteter Software oder ungeschulten Mitarbeitern — unabhängig von der Unternehmensgröße.

Was kann eine Cyberversicherung abdecken?

Je nach Vertrag kann eine Cyberversicherung unter anderem folgende Bereiche absichern:

Soforthilfe im Notfall, IT-Forensik, Wiederherstellung von Daten und Systemen, Rechtsberatung, Datenschutzkosten, Krisenkommunikation, Cyber-Betriebsunterbrechung, Cyber-Haftpflicht, Cyber-Betrug, Vertrauensschäden, Social Engineering, Fake-President-Fälle, manipulierte Zahlungsdaten und Cyber-Erpressung.

Der genaue Umfang hängt immer von der Polizze, den Bedingungen, Sublimits, Selbstbehalten und vereinbarten Bausteinen ab.

Was ist der Unterschied zwischen Cyber-Eigenschaden und Cyber-Haftpflicht?

Cyber-Eigenschäden betreffen Schäden im eigenen Unternehmen. Dazu zählen zum Beispiel Kosten für IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Systembereinigung, Rechtsberatung, Krisenmanagement oder Betriebsunterbrechung.

Cyber-Haftpflicht betrifft Ansprüche Dritter. Wenn Kunden, Geschäftspartner oder andere Personen durch einen Cybervorfall geschädigt werden, kann die Cyber-Haftpflicht berechtigte Ansprüche übernehmen und unberechtigte Forderungen abwehren.

Was bedeutet Soforthilfe im Cyber-Notfall?

Soforthilfe bedeutet, dass im Ernstfall rasch Spezialisten eingebunden werden können. Diese unterstützen bei der ersten Einschätzung, Schadenbegrenzung, Ursachenanalyse und weiteren Vorgehensweise.

Das ist besonders wichtig, weil bei einem Cyberangriff jede Stunde zählt. Wer unkoordiniert handelt, kann den Schaden vergrößern oder wichtige Spuren vernichten.

Was ist IT-Forensik?

IT-Forensik ist die technische Untersuchung eines Cybervorfalls. Spezialisten analysieren, wie der Angriff passiert ist, welche Systeme betroffen sind, ob Daten abgeflossen sind und welche Maßnahmen notwendig sind.

Diese Analyse ist wichtig, um den Angriff zu stoppen, Systeme sicher wiederherzustellen und mögliche rechtliche Pflichten richtig einzuschätzen.

Leistet eine Cyberversicherung auch bei Betriebsunterbrechung?

Ja, sofern dieser Baustein vereinbart ist. Wenn IT-Systeme durch einen Cybervorfall ausfallen und der Betrieb dadurch stillsteht oder nur eingeschränkt weiterarbeiten kann, kann eine Cyber-Betriebsunterbrechung Ertragsausfall, fortlaufende Kosten und Mehrkosten absichern.

Wichtig sind dabei Wartezeit, Haftzeit, Selbstbehalt, Entschädigungsgrenzen und die Frage, ob auch Cloud-Dienste oder externe IT-Dienstleister berücksichtigt sind.

Sind auch Datenschutzverletzungen versichert?

Je nach Vertrag ja. Wenn personenbezogene Daten betroffen sind, können Kosten für Rechtsberatung, Prüfung von Meldepflichten, Behördenkommunikation, Information betroffener Personen, Dokumentation, Call-Center oder Krisenkommunikation entstehen.

Gerade Unternehmen mit Kunden-, Mitarbeiter-, Gesundheits-, Zahlungs- oder vertraulichen Geschäftsdaten sollten diesen Bereich besonders prüfen lassen.

Was ist Cyber-Erpressung?

Cyber-Erpressung liegt typischerweise vor, wenn Täter Daten verschlüsseln, Systeme blockieren oder mit der Veröffentlichung sensibler Informationen drohen und dafür eine Zahlung oder andere Gegenleistung verlangen.

Eine Cyberversicherung kann je nach Vertrag Krisenmanagement, IT-Forensik, Rechtsberatung, Wiederherstellungskosten, Kommunikation und Erpressungskosten absichern.

Ist eine Lösegeldzahlung bei Cyber-Erpressung versichert?

Je nach Vertrag kann eine mögliche Lösegeldleistung vorgesehen sein. Das gilt jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen, etwa wenn die Zahlung rechtlich zulässig ist, vorher freigegeben wurde und die vertraglichen Obliegenheiten eingehalten werden.

Wichtig ist: In einer Erpressungssituation sollte niemals unkoordiniert gehandelt werden. Zahlungen, Kommunikation mit Tätern und technische Maßnahmen müssen professionell begleitet und rechtlich geprüft werden.

Was ist ein Vertrauensschaden?

Ein Vertrauensschaden ist ein finanzieller Schaden, der durch betrügerische oder missbräuchliche Handlungen entsteht. Das kann durch externe Täter, aber auch durch Personen im betrieblichen Umfeld passieren.

Typische Beispiele sind gefälschte Zahlungsanweisungen, Fake-President-Betrug, Social Engineering, manipulierte Rechnungen, Phishing von Bankdaten, betrügerische Lieferantenänderungen oder Schäden durch böswillige Mitarbeiter.

Gerade dieser Bereich ist besonders wichtig, weil viele klassische Cyberversicherungen Vertrauensschäden nicht automatisch oder nur eingeschränkt abdecken.

Was ist Fake-President-Betrug?

Beim Fake-President-Betrug geben sich Täter als Geschäftsführer, Vorgesetzte oder andere Entscheidungsträger aus. Mitarbeiter werden unter Zeitdruck dazu gebracht, eine Zahlung freizugeben oder vertrauliche Informationen weiterzugeben.

Solche Fälle können hohe finanzielle Schäden verursachen. Deshalb prüfen wir bei Cyberversicherungen besonders, ob Social Engineering, Fake-President-Fälle und Vertrauensschäden tatsächlich mitversichert sind.

Sind manipulierte Rechnungen und falsche Kontodaten versichert?

Je nach Vertrag kann Versicherungsschutz bestehen, wenn Rechnungen, Zahlungsdaten oder E-Mail-Kommunikation manipuliert werden und dadurch ein finanzieller Schaden entsteht.

Das ist besonders wichtig für Unternehmen, die regelmäßig Rechnungen per E-Mail versenden, Online-Banking nutzen oder digitale Zahlungsprozesse abwickeln.

Reicht meine Betriebshaftpflichtversicherung aus?

In der Regel nein. Klassische Betriebshaftpflichtversicherungen sind meist nicht auf Cyberrisiken ausgelegt. Sie decken Cyber-Eigenschäden, IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Cyber-Betrug, Datenschutzkosten oder digitale Betriebsunterbrechung häufig nicht oder nur sehr eingeschränkt ab.

Eine Cyberversicherung schließt genau diese Lücke.

Reicht eine gute IT-Betreuung aus?

Eine gute IT-Betreuung ist sehr wichtig, ersetzt aber keine Cyberversicherung. Auch bei professioneller IT-Sicherheit können menschliche Fehler, neue Sicherheitslücken, Phishing-Mails, manipulierte Rechnungen oder Ransomware-Angriffe passieren.

Cyberversicherung und IT-Sicherheit ergänzen einander: Die IT reduziert das Risiko, die Versicherung hilft, wenn trotz Vorsorge ein Schaden entsteht.

Welche Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig?

Wichtige Grundlagen sind regelmäßige Backups, aktuelle Updates, Virenschutz, Firewall, sichere Passwörter, Mehr-Faktor-Authentifizierung, klare Benutzerrechte, Mitarbeiterschulungen und ein Notfallplan.

Viele Versicherer stellen im Antrag Fragen zu diesen Maßnahmen. Diese Angaben sollten vollständig und korrekt beantwortet werden, da sie für den Versicherungsschutz wichtig sein können.

Gibt es auch Präventionsleistungen?

Je nach Anbieter und Vertrag können Präventionsleistungen enthalten sein. Dazu zählen zum Beispiel Cyber-Krisenpläne, Mitarbeiterschulungen, Phishing-Tests, Sicherheits-Scans, Checklisten, Vorlagen oder Online-Trainings.

Solche Leistungen helfen, Risiken zu reduzieren und im Ernstfall schneller und strukturierter zu reagieren.

Was kostet eine Cyberversicherung?

Die Kosten hängen unter anderem von Branche, Jahresumsatz, Versicherungssumme, Deckungsumfang, Selbstbehalt, IT-Sicherheitsmaßnahmen und Schadenhistorie ab.

Eine günstige Prämie allein sollte nicht entscheidend sein. Wichtiger ist, ob die Versicherung im Ernstfall die passenden Schadenfälle abdeckt.

Worauf sollte man beim Vergleich achten?

Beim Vergleich einer Cyberversicherung sollte nicht nur auf den Preis geachtet werden. Entscheidend sind die Bedingungen.

Wichtig sind unter anderem: Soforthilfe, IT-Forensik, Wiederherstellung, Datenschutzkosten, Cyber-Haftpflicht, Betriebsunterbrechung, Cloud-Ausfälle, Cyber-Erpressung, mögliche Lösegeldleistung, Cyber-Betrug, Vertrauensschaden, Social Engineering, Fake-President-Fälle, Selbstbehalte, Sublimits und Ausschlüsse.

Warum sollte ich die Cyberversicherung über einen Versicherungsmakler abschließen?

Cyberversicherungen unterscheiden sich stark. Viele Angebote wirken auf den ersten Blick ähnlich, im Schadenfall zählen aber die Details.

Als Versicherungsmakler prüfen wir nicht nur die Prämie, sondern vor allem die Deckungsinhalte. Wir achten darauf, ob die Versicherung zu Ihrem Unternehmen passt, welche Risiken tatsächlich abgesichert sind und wo mögliche Deckungslücken bestehen.

Kann eine bestehende Cyberversicherung überprüft werden?

Ja. Eine bestehende Polizze sollte regelmäßig geprüft werden, insbesondere wenn sich IT-Systeme, Umsatz, Mitarbeiterzahl, Cloud-Nutzung, Zahlungsprozesse oder gesetzliche Anforderungen geändert haben.

Wir prüfen, ob Ihre bestehende Cyberversicherung noch zu Ihrem Unternehmen passt und ob wichtige Bereiche wie Betriebsunterbrechung, Cyber-Betrug, Vertrauensschäden oder Cyber-Erpressung ausreichend berücksichtigt sind.

Was soll ich tun, wenn ein Cybervorfall passiert?

Wichtig ist, Ruhe zu bewahren und nicht unkoordiniert zu handeln. Systeme sollten nicht vorschnell verändert, gelöscht oder neu aufgesetzt werden, da dadurch wichtige Spuren verloren gehen können.

Kontaktieren Sie unverzüglich die vorgesehene Notfallstelle, Ihren Versicherungsmakler oder den Versicherer. Je schneller professionelle Hilfe eingebunden wird, desto besser können Schadenbegrenzung, Wiederherstellung und rechtliche Schritte koordiniert werden.

Ist jede Cyberversicherung gleich?

Nein. Genau hier liegt der wichtigste Punkt. Cyberversicherung ist nicht gleich Cyberversicherung.

Manche Verträge bieten vor allem technischen Grundschutz. Andere Lösungen enthalten deutlich umfangreichere Bausteine wie Vertrauensschäden, Social Engineering, Cyber-Betrug, Forderungsausfall durch manipulierte Zahlungsdaten, Cyber-Erpressung oder mögliche Lösegeldleistung.

Wir helfen Ihnen, diese Unterschiede zu erkennen, bevor ein Schaden passiert.

Wie finde ich die passende Cyberversicherung?

Die passende Cyberversicherung hängt von Ihrem Unternehmen ab: Branche, Betriebsgröße, Datenarten, IT-Abhängigkeit, Zahlungsprozesse, Cloud-Nutzung, bestehende Versicherungen und Sicherheitsmaßnahmen spielen eine wichtige Rolle.

Wir analysieren Ihren Bedarf, vergleichen geeignete Lösungen und erklären verständlich, welche Deckungsinhalte wirklich wichtig sind.


Lassen Sie Ihre Cyberversicherung jetzt prüfen.


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